Regionalverband Mittelhessen

10.10.2015 - Rettungshundestaffel

Eignungstest für Rettungshundeteams

Am heutigen Vormittag stellten sich drei in Ausbildung befindliche Rettungshundeteams dem Eignungstest durch eine unserer Ausbilderinnen.

Im Eignungstest wird festgestellt, ob der Hund Spaß am Umgang mit Menschen hat, und wie er auf verschiedene Situationen wie Lärm, Feuer oder rennende und schreiende Personen reagiert. 
Es war uns eine Freude, am Ende der Überprüfung allen Teilnehmern die Urkunde überreichen zu dürfen.

 

November 2013 - Rettungshundestaffel

Vier neue Hunde stellen sich dem Eignungstest

Ende November war es wieder soweit, 4 neue Hunde aus unserer Staffel haben sich mit ihren Hundeführern dem Eignungstest gestellt. Mit dem Eignungstest wird geprüft, ob ein Hund sich für die Rettungshundearbeit eignet und er stellt gleichzeitig die erste Prüfung auf dem Weg zu einem einsatzfähigen Rettungshundeteam dar. Denn ohne diesen Test kann eine Rettungshundeprüfung nicht abgelegt werden.

Bildergalerie

Anna-Lena Döll und DJ - Im Rahmen des Eignungstest wird DJ von Tobias Müller getragen © ASB RHS Mittelhessen/ D. Harnacke

Folgende Elemente werden hier getestet: Das Verhalten gegenüber fremden Personengruppen, das Verhalten bei optischen, akustischen Reizen, Feuer und Rauch, das Spiel mit einer fremden Person, die Verträglichkeit mit anderen Hunden, die Gewandtheit und zum Schluss erfolgt noch ein Verweistest.

Es werden also Situationen herbeigeführt, die für den Hund neu und ungewohnt sind und dann wir das Verhalten des Hundes von einer ausgebildeten Prüferin bewertet.

Zu solchen Situationen gehören u.a. eine Gruppe, die sich schnell auf den Hund zu bewegt, das Tragen des Hundes von einer fremden Person, Geräusche von Generatoren, vorbeigehen an verschiedenen anderen Hunden auch wenn eine fremde Person den Hund führt und das Begehen von verschiedenen Untergründen. Bei dem Verweistest, der zum Schluss erfolgt, versteckt sich der Hundeführer so, dass der Hund nicht direkt an ihn herankommen kann. Der Hund wird dann von einer anderen Person von der Leine gelassen und sollte gleich zu dem Versteck des Hundeführer laufen und versuchen, an ihn heranzukommen.

Alle vier Kandidaten haben den Eignungstest erfolgreich bestanden und wir gratulieren recht herzlich den Hundeführern und ihren Hunden: Thomas mit Dolly, Tobias mit Samantha, Nicole mit Anastasia und Anna-Lena mit DJ.

 

14.10.2013 Rettungshundestaffel

Alle Jahre wieder – Herbstprüfung Rettungshundestaffel des ASB Mittelhessen

Rettungshund Alice verbellt eine Person beim Verweistest © ASB RHS Mittelhessen

Wölfersheim-Wohnbach/Lich Zwei Personen wurden bereits seit dem Vorabend vermisst und es wird vermutet, dass sie sich in einem Wald in der Nähe von Lich befinden. Ein durchaus realistisches Szenario, welches am Samstag glücklicherweise nur im Rahmen einer Rettungshundeprüfung simuliert wurde. Insgesamt sind vier Rettungshundeteams zu dieser Flächenprüfung angetreten.

Es war mal wieder soweit. Am Samstag, den 12. Oktober fand eine Flächenprüfung der Rettungshundestaffel Mittelhessen des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) statt. Jedes Rettungshundeteam muss alle 1 ½ Jahre eine solche Prüfung ablegen, um so seine Einsatzfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Neben zwei ausgebildeten und erfahrenen Prüfer/innen werden auch viele Helfer/innen benötigt, welche u. a. die gesuchten Personen mimen. Trotz des kalten Wetters haben sich alle bereits früh morgens eingefunden. Denn bevor es in die eigentliche Suche geht, müssen die Rettungshundeführer erst mal ihr Wissen unter Beweis stellen und dann bei der Unterordnung zeigen, dass ihr Hund ihnen auch unter Ablenkung folgt, ähnlich der Begleithundeprüfung. Diese ersten Prüfungen wurden von alle Rettungshundeteams problemlos gemeistert.

Nun ging es endlich in die Suche. Nachdem sich die Prüferinnen das oben beschriebene Szenario ausgedacht hatten und alle Vermissten versteckt waren, durften die Teams einzeln das entsprechende Waldgebiet von ca. 30 000 m absuchen. Dazu haben sie allerdings nur 20 Minuten Zeit und die Rettungshundeführer dürfen keinen Weg zweimal gehen. Wenn der Hund die vermisste Person durch z.B. bellen angezeigt hat, muss der Hundeführer Erste Hilfe leisten und auch weiteren Rettungskräften den Weg zur Fundstelle beschreiben können, erst dann gilt die Prüfung als bestanden.

Obwohl die Verstecke wirklich knifflig waren, haben alle Teams diese Aufgabe hervorragend gelöst und die Prüfung bestanden. Die entsprechenden Urkunden wurden im Anschluss vom Marcus Schönbach (1. Vorsitzender ASB Regionalverband Mittelhessen) überreicht. Wir gratulieren recht herzlich Sigrun Schleenbecker mit Taro, Sabine Peter mit Carrie und Alice, Alexander Strombach mit Mr. Jones.

Wir bedanken uns bei allen Helfer/innen, die uns bei der Prüfung unterstützt haben und bei dem Schützenverein und der Freiwilligen Feuerwehr Wohnbach, die uns freundlicherweise entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.